#17 Trennung üben?! (anhängliche Kinder 2/3)
Shownotes
Warum fällt es manchen Kindern so unendlich schwer, sich zu trennen? Warum fühlt sich Abschied für sie nicht einfach traurig an, sondern existenziell bedrohlich?
Vielleicht hast du schon gehört oder dir selbst gesagt: Das muss man üben.
In dieser Folge schauen wir hinter dieses verbreitete Denken. Es geht um das tieferliegende Warum hinter anhänglichem Verhalten und Trennungsschmerz und darum, weshalb „Trennung üben“ für viele Kinder nicht mehr Sicherheit bringt, sondern oft zusätzlichen Druck erzeugt.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Hallo und ganz herzlich willkommen beim Podcast Kleine Herzen, große Verbindung.
00:00:15: Dem Podcast für Eltern, die weniger schimpfen und mehr staunen wollen.
00:00:19: Wir sind mitten in einer Trilogie über anhängliche Kinder.
00:00:23: In der letzten Folge haben wir über das starke Nähebedürfnis von Kindern gesprochen.
00:00:29: Immer nur Mami.
00:00:31: Wir haben mit Scham und Zweifeln aufgeräumt und ich habe euch eingeladen, dass Nähebedürfnis eures Kinders als gesundes Bindungszeichen zu verstehen.
00:00:42: Nicht als Erziehungsproblem.
00:00:45: Eine Mama hat uns direkt am frühen Morgen nach der Veröffentlichung geschrieben.
00:00:49: Danke für diese schönen Folge von dieser Mini-Serie.
00:00:52: Ich fühle mich jetzt schon bestärkt und starte gerade wie eine stolze Glucke mit ihrem Küken in den Tag.
00:00:57: Danke dir für dein schönes Feedback.
00:00:59: Heute sprechen wir über die unbequeme Wahrheit "Warum Trennung für Kinder so schwer ist" und weshalb sie nicht durch Übung leichter wird, sondern durch etwas ganz anderes.
00:01:13: Vielleicht hast du schon ganz früh gemerkt, dass Trennung für dein Kind unglaublich schwer ist.
00:01:19: Nicht nur ein bisschen traurig, nicht nur ein kurzes Weinen, sondern so, dass es sich anfühlt, als würde es um alles gehen.
00:01:30: Als würde dein Kind nicht einfach protestieren, sondern komplett verzweifeln.
00:01:36: Und vielleicht hast du irgendwann für dich gedacht, es muss das doch lernen.
00:01:42: Andere Kinder schaffen das doch auch.
00:01:45: Wenn wir das jetzt nicht üben, wird es nie selbstständig.
00:01:51: Oder andere Menschen haben dir diese Dinge gesagt.
00:01:55: Wie soll dein Kind jemals im Kindergarten zurechtkommen?
00:01:58: Es muss jetzt lernen, ohne dich zurechtzukommen.
00:02:03: Und vielleicht denkst du dabei für dich, ja, das stimmt.
00:02:10: Aber gleichzeitig spürst du auch oder hast es womöglich bereits selbst erlebt, dass es auf diesem Weg nicht unbedingt funktioniert.
00:02:22: Vielleicht hast du erlebt, dass mit noch mehr Üben das Klammern noch viel schlimmer geworden ist.
00:02:29: Oder die Trennung hat zwar geklappt, aber die Wutausbrüche danach beim Abholen sind so furchtbar, dass dir Hören und Sehen vergeht.
00:02:38: Wir leben in einer Gesellschaft, die sehr früh ein klares Bild davon hat, wie ein gut erzogenes Kind aussieht.
00:02:48: Eltern machen dann alles richtig, wenn ihr Kind selbstständig ist, selbstständig in Anführungszeichen.
00:02:56: Ob das echte Selbstständigkeit ist, echte Reife, die im Kind gewachsen ist oder nur gut aussieht, danach fragt kaum jemand.
00:03:06: Unter einem selbstständigen und unabhängigen Kind versteht man landläufig ein Kind, das Mama zufrieden winkt beim Tschüss sagen, alleine in der Spielgruppe im Kindi oder bei der Tagesmama bleibt, ohne dabei in Trennungsschmerz zu verfallen, ein Kind, das nicht klammert, nicht weint, sich anpasst, sprich, möglichst wenig Aufwand macht.
00:03:32: Trennung ohne Widerspruch gilt fast automatisch als Entwicklungsschritt.
00:03:40: Und das ist ja auch nicht per se falsch.
00:03:44: Es ist nur zu kurz gedacht.
00:03:46: Und die Frage ist, wann erwarten wir das vom Kind?
00:03:51: Also in welchem Alter, beziehungsweise präziser gesagt, ab welcher Reife?
00:03:58: Und die zweite ganz wichtige Frage, der wir heute nachgehen wollen, auf welchem Weg erreichen wir, dass unsere Kinder auch ohne uns eine gute Zeit verbringen können.
00:04:13: In unseren Köpfen steckt ganz tief die Idee, dass Trennung etwas ist, was man üben muss.
00:04:21: Wie Schwimmen, Fahrradfahren oder Mathe.
00:04:24: Je früher, desto besser.
00:04:26: Je häufiger, desto effektiver.
00:04:28: Und je problemloser die Übungen laufen, desto erfolgreicher die Erziehung.
00:04:35: Wenn ein Kind Mühe damit hat, entsteht ganz schnell der Gedanke "Dann müssen wir das noch mehr üben".
00:04:43: Und genau hier liegt ein ganz großer Denkfehler.
00:04:49: Weil unreife Kinder sind nicht für Trennung gemacht.
00:04:53: Und ganz wichtig, das gilt nicht nur für Babys, nicht nur für die sechs Monate jungen Kinder, nicht nur für die ganz besonders sensiblen Kinder.
00:05:01: Okay, für die gilt es tatsächlich ganz besonders.
00:05:04: Es gilt für alle noch unreifen Kinder, sprich für alle Kinder,
00:05:09: deren Bindungswurzeln noch nicht komplett ausgereift sind.
00:05:14: Und es hört nicht mit drei Jahren auf.
00:05:18: Solange unsere Kinder noch unreif sind, fühlt sich Trennung für sie nicht einfach ein bisschen unangenehm an, sondern effektiv bedrohlich.
00:05:26: Nicht weil sie uns manipulieren wollen, nicht weil sie verwöhnt sind, nicht weil sie etwas falsch gelernt hätten oder wir etwas falsch gemacht hätten, sondern weil unreife Kinder
00:05:38: nicht für Trennung gemacht sind.
00:05:41: Sie sind dafür gemacht, ganz nah bei einem Erwachsenen zu sein, dort den Schutz und die Sicherheit zu genießen, um ganz entspannt all diese neuen aufregenden Dinge, die diese Welt einem Kind zu bieten hat, zu entdecken und um in Sicherheit zu spielen, zu lernen und zu reifen.
00:06:01: Bindung ist das Wichtigste Bedürfnis unserer Kinder.
00:06:04: Ich weiß, dass ich mich damit wiederhole.
00:06:06: Ihr Nervensystem, ihr ganzes Sein braucht Nähe, um zur Ruhe zu kommen.
00:06:14: Und wir Erwachsenen verstehen das oft nicht.
00:06:18: Warum?
00:06:19: Weil wir denken, Kinder seien kleine Erwachsene.
00:06:22: Und wir schließen von uns auf das Kind.
00:06:26: Und das funktioniert leider in dieser Frage auch überhaupt nicht.
00:06:30: Wir Erwachsenen können uns über große, räumliche Distanzen hinweg verbunden fühlen.
00:06:35: Wir können jemanden lieben, auch wenn er weit weg ist.
00:06:38: Wir können diese Liebe in uns fühlen, diese Verbundenheit, diese Nähe, diese Wärme.
00:06:43: Wir können innerlich an jemandem denken, uns vorstellen, was er uns sagen würde und uns innerlich getragen fühlen, auch wenn wir räumlich uns nicht nah sind.
00:06:53: Eine meiner Freundinnen lebt in der Nähe von Frankfurt, also ganz weit weg.
00:06:58: Wir sehen uns zwei, drei Mal im Jahr viel zu wenig.
00:07:02: Aber auch wenn ich sie jetzt schon lange, viel zu lange nicht mehr persönlich gesehen habe, sobald ich an sie denke, wird mir ganz warm ums Herz.
00:07:11: Dann ist es, als wäre sie hier ganz nah.
00:07:14: Als reife Erwachsene haben wir die Fähigkeit, an einer Bindung festzuhalten, auch wenn wir getrennt sind.
00:07:23: Unreife Kinder haben diese Fähigkeit noch nicht.
00:07:27: Es ist alles in Ordnung mit ihnen.
00:07:30: Sie sind einfach noch unreif und dazu gehört, dass sie diese Fähigkeit noch nicht haben.
00:07:35: Das ist wie wenn du eine unreife Banane zu Hause im Obstkorb hast.
00:07:39: Die ist noch nicht süß.
00:07:41: Denkst du dann, mit dir stimmt was nicht?
00:07:44: Nein, sie ist halt einfach noch nicht reif.
00:07:47: Und du weißt aber mit hundertprozentiger Gewissheit, diese Banane wird in ein paar Tagen perfekt reif sein.
00:07:54: Süß, genauso wie sie sein soll.
00:07:58: Unreife Kinder sind nicht dafür gemacht, noch nicht dafür gemacht, alleine loszuziehen, sich alleine durchzuschlagen, sich mit wildfremden Menschen zu unterhalten.
00:08:10: Das werden sie tun, aber noch nicht jetzt.
00:08:13: Ihr ganzes System ist darauf angelegt, nah bei einem vertrauenswürdigen Erwachsenen.
00:08:21: Und wer ist vertrauenswürdig?
00:08:23: Der hätte sich gestern, vollgestern und vorvollgestern schon als vertrauenswürdig erwiesen hat.
00:08:28: Der Papa, der mich gestern in Arm genommen hat, als ich hingefallen bin.
00:08:32: Die Mama, in deren Arm ich jeden Abend kuschlig einschlafen darf.
00:08:38: Das sind die Menschen
00:08:40: bei denen unsere Kinder sein möchten.
00:08:43: Kleine Kinder, unreife Kinder, brauchen unsere Nähe, um sich sicher zu fühlen.
00:08:49: Ihr Bindungssystem ist noch nicht so weit entwickelt, dass sie innerlich an der Nähe festhalten könnten.
00:08:55: Beziehungsweise reift diese Fähigkeit nur Schritt für Schritt.
00:09:01: Und bis die Bindung, die letztendliche Tiefe erreicht hat, bis das Kind diese Fähigkeit entwickelt hat, innerlich an diese Nähe, an diese Verbindung festzuhalten, auch dann, wenn Mama und Papa nicht da sind, diese Entwicklung dauert länger, als unsere Gesellschaft es oft vorgibt
00:09:18: oder wir denken, dass es vorgegeben ist.
00:09:21: Und für unsere Kinder ist Nähe nicht ein nice to have.
00:09:25: Nähe ist überleben.
00:09:28: Damit wir wissen, worauf es in der Begleitung ankommt, müssen wir verstehen, wie diese Fähigkeit auch über räumliche Distanz an eine Verbindung festzuhalten
00:09:38: sich entwickelt.
00:09:40: Diese Fähigkeit, sich auch über Distanz verbunden zu fühlen, entsteht nicht durch Erklärungen, nicht durch gutes zu reden, weil es keine kognitive, also keine intellektuelle, Fähigkeit ist.
00:09:55: Und sie entsteht auch nicht durch Training.
00:10:00: Grundsätzlich ist es so.
00:10:02: Ganz einfach gesagt, je tiefer die Bindungswurzeln des Kindes sind, umso mehr kann es an der Bindung festhalten, auch über Distanz hinweg.
00:10:15: je tiefer die Bindung, umso mehr wächst im Kind dieser Raum, wo es ein Mama oder Papa oder wen auch immer denken kann und ihm wird ganz warm ums Herz.
00:10:26: Oder es spürt, ich gehör zu Mama, ich bin ein Teil von Papa, wir gehören alle zusammen.
00:10:34: Oder das Kind erlebt etwas und denkt für sich, das muss ich nachher unbedingt Mama erzählen.
00:10:41: Und ganz wichtig, Bindung entsteht nicht schnell.
00:10:46: Das ist nichts, was wir in die Babymonate packen können.
00:10:50: Bindung wächst über viele, viele Jahre und kann übrigens ein Leben lang wachsen und weiterreifen.
00:10:59: Bindung wächst durch Jahre von verlässlichen Nähe, Jahre von Fürsorge, Geborgenheit und Verlässlichkeit.
00:11:07: Erst wenn diese Bindung tief genug gewachsen ist, kann ein Kind innerlich an uns festhalten, auch dann, wenn wir nicht da sind.
00:11:16: Und das braucht Zeit, viel mehr Zeit, als unsere Gesellschaft es oft vorsieht.
00:11:22: Und nein, du hast nichts falsch gemacht, wenn dein Kind dafür länger braucht, als all die anderen Kinder in deine Nachbarschaft.
00:11:29: Natürlich gibt es Dynamiken, die Unsicherheiten schüren.
00:11:34: Beispielsweise Kinder, die sich verantwortlich fühlen für Nähe und Verbindung.
00:11:39: Und nicht jedes Kind bringt das gleiche Temperament mit, nicht jedes die gleiche Sensibilität und so weiter.
00:11:46: Was wir hier zeichnen, ist eine grobe Grundlinie, an der du dich orientieren kannst.
00:11:52: Wir werden im Programm viel Zeit haben, um auf individuelle Fragen einzugehen und um gemeinsam die Puzzleteile zusammen zu setzen und zu erfahren, wie diese zusammen wirken und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.
00:12:06: Die Grundlinie, die ich heute umreisse, gilt aber immer als Basis.
00:12:12: Unreife Kinder sind nicht für Trennung gemacht.
00:12:15: Ihr größtes Bedürfnis ist Bindung und je tiefer die Bindung ist, umso mehr entwickelt das Kind die Fähigkeit auch über eine Trennung hinweg, innerlich an der Nähe festzuhalten.
00:12:28: Und du merkst, es geht hier überhaupt nicht darum, dass ein Kind Trennung lernen muss, das Trennung geübt werden müsste.
00:12:36: Es geht darum, dass ein Kind die Fähigkeit entwickelt, über die Trennung hinweg, an der Verbindung festzuhalten.
00:12:44: Und dann ist Selbstständigkeit nicht mehr, ich muss es alleine machen.
00:12:48: Ich bin komplett alleine auf dieser Welt, sondern ich tue das zwar jetzt alleine und ich bleibe aber gleichzeitig mit den Menschen, die mir lieb sind, verbunden.
00:13:02: Das ist es, was wir Menschen brauchen.
00:13:05: Ich möchte euch zum Abschluss ein Bild mitgeben, welches diese Entwicklung für euch veranschaulicht.
00:13:13: Bindung ist wie das Wurzelwerk eines wunderschönen Baumes.
00:13:18: Unsichtbar, fast unsichtbar, still unter der Oberfläche, aber absolut entscheidend.
00:13:29: Nur ein Baum mit tiefen, starken Wurzeln kann hoch hinauswachsen.
00:13:35: Nur ein Baum mit starken Wurzeln kann Stürmen widerstehen.
00:13:40: Nur ein Baum mit einem großen Wurzelwerk kann auch eine große Krone tragen.
00:13:46: Und ganz wichtig, das Wurzelwerk ist sogar noch größer als die beeindruckende Krone.
00:13:54: Wir aber wollen oft direkt die Krone sehen.
00:13:57: Wir wollen die Unabhängigkeit möglichst früh haben und vergessen dabei, dass alles mit den Wurzeln beginnt.
00:14:07: Die Unabhängigkeit wird sich entwickeln, aber vorher brauchen wir die tiefen Bindungswurzeln.
00:14:14: Es gibt keinen großen Baum ohne tiefe Wurzeln.
00:14:19: Wenn, dann wäre das immer nur ein Imitat.
00:14:23: Einem Baum kann man nicht beibringen, er soll schnell schnell seine Krone entwickeln.
00:14:28: Genauso wenig können wir Trennung üben.
00:14:31: Das Resultat davon wäre allerhöchstens ein Imitat von echter Unabhängigkeit.
00:14:38: Ein Schein, was Kinder wirklich brauchen, um zu reifen, ist Verbindung.
00:14:45: Je tiefer die Bindung, je sicherer sich ein Kind fühlt, desto eher kann es Trennung innerlich überbrücken.
00:14:53: Das bedeutet nicht, dass Kinder nie getrennt sein dürfen
00:14:57: oder das Elten sich komplett aufgeben müssten.
00:15:01: Es bedeutet nur, dass wir den Weg bewusst gehen im Wissen, was wir tun.
00:15:06: Nicht Trennung trainieren, sondern Bindung wachsen lassen.
00:15:11: Trennung wird nicht durch Übung leichter, sondern durch tiefere Verbindung.
00:15:17: Und diese führt zu echter Unabhängigkeit.
00:15:21: Alles andere ist ein Missverständnis.
00:15:24: Je mehr wir versuchen, Trennung zu trainieren, dass du mehr geraten die Kinder in Stress.
00:15:30: Je mehr wir Verbindung nähren, desto mehr wächst ihre innere Sicherheit.
00:15:36: "Auf Mama kann ich mich verlassen."
00:15:38: "Papa, da steht zu mir."
00:15:40: Und mit ihr irgendwann auch die Fähigkeit, nur an Papa zu denken und innerlich zu wissen, dieser Mensch, der Papa, der steht zu mir.
00:15:53: Ich weiß, wie sehr wir uns mit diesem Wissen in ein Spannungsfeld begeben.
00:15:58: Und mir ist bewusst, dass unsere Kinder nicht in einem Bindungsdorf aufwachsen mit einer Großfamilie und vielen verlässlichen Beziehungen, wo die Kinder jeden Tag die gleichen Menschen sehen und wo sie Schritt für Schritt ganz in ihrem Tempo, ihren Radius natürlich auf natürliche Art und Weise erweitern können.
00:16:17: Wenn wir wissen, wie sich echte Unabhängigkeit entwickelt, heißt es noch nicht, dass unser Alltag immer perfekt bindungsfreundlich ist.
00:16:26: Wir leben in Kompromissen.
00:16:30: Wenn wir aber wissen, wie sich echte Unabhängigkeit entwickelt, dann dürfen wir aufhören gegen die Natur der kenntlichen Entwicklung zu arbeiten und zu sagen, ja, das ist halt nötig, dass wir das trainieren.
00:16:43: Wir dürfen aufhören, Trennung als Trainingsfeld zu sehen und anfangen, Bindung als Grundlage zu verstehen.
00:16:53: Weil ich aber weiß, dass es immer wieder Situationen gibt.
00:16:57: wo sich diese Trennung nicht vermeiden lässt.
00:16:59: Stellt sich uns die entscheidende Frage, was hilft unseren Kindern denn wirklich?
00:17:04: Was hilft ihnen im ganz echten Leben, wenn sie mit Trennung konfrontiert sind?
00:17:09: Genau darum geht es in der nächsten Folge.
00:17:13: Ich freue mich, wenn du wieder dabei bist und ich freue mich wie immer, wenn du diese Folge teilst und natürlich auch, wenn du uns einen Kommentar da lässt.
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